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Nächster Termin:

Nistkästen bauen mit Kindern und Enkelkindern

"Alle Vögel sind bald da"
Wer unsere heimischen Vogelarten nach einem langen kalten Winter oder einer kräftezehrenden Reise aus dem weit entfernten Süden helfen möchte, kann einen Nistkasten im Garten aufhängen. Aber nicht nur Vögel freuen sich über Nistkästen - auch Insekten wie Bienen oder Wespen und kleinere Säugetiere freuen sich über ein geschütztes Plätzchen.
Damit Amseln, Meisen und Co. zur Brutzeit im Garten rechtzeitig einziehen können, sollten Sie so früh wie möglich den Nistkasten aufhängen.
Sie haben noch keinen Nistkasten? Kein Problem! Am 21. Februar 2018 wollen wir, die Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde, gemeinsam mit Ihren Kindern oder Enkelkindern (im Alter von 4-12 Jahren) und Herbert Schauer von den Naturfreunden Büdelsdorf Nistkästen aus Altholz bauen. 

Wann?   21. Februar 2018, 15.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
Wo?      AWR-Flohmarktwerkstatt auf der ehemaligen Kreismülldeponie in Alt
              Duvenstedt, Fuchsberg 6

Anmeldungen werden erbeten bei Herbert Schauer unter der Nummer 04331-38271 oder buedelsdorf@naturfreunde.de.

NaturFreunde erhalten Zertifikat für Bildung für nachhaltige Entwicklung:

Umweltminister Habeck übergibt Zertifikate zur Bildung für nachhaltige EntwicklungDatum23.06.2014

KIEL. Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck hat heute (23.06.2014) an 13 außerschulische Bildungsreinrichtungen Zertifikate für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)übergeben. "In 10 Jahren hat sich das schleswig-holsteinische BNE-Zertifikat zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, die außerhalb Schleswig-Holsteins nicht nur Aufmerksamkeit erfährt, sondern zum Teil sogar übernommen wurde", sagte Habeck in Kiel.
13 zum Teil bereits mehrfach zertifizierte Einrichtungen hatten das Zertifikat beantragt und waren von Prüfgruppen der Zertifizierungskommission aus Ministerien (Bildung, Soziales, Landwirtschaft und Umwelt) und einer breiten Palette von Verbänden auf Herz und Nieren geprüft worden. Alle konnten schließlich das Zertifikat entgegen nehmen, welches für fünf Jahre vergeben wird:
Minister Habeck betonte die Bedeutung der Bildungsarbeit für die große Aufgabe einer nachhaltigeren Entwicklung hin zu mehr Ressourcenschonung. Die Menschen müssten befähigt werden, dafür die richtigen Entscheidungen zu treffen, sei es im Alltag oder im beruflichen Umfeld.
Das schleswig-holsteinische Zertifizierungsverfahren ist in eine Vereinbarung der norddeutschen Länder (Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein) eingeflossen, die die in Kürze auslaufende UN-Dekade BNE unterstützt. Sowohl diese Kooperation, als auch die Zertifizierung sind vom Deutschen Nationalkomitee jeweils als UN-Dekade-Maßnahme ausgezeichnet worden.

Mehr zur BNE-Zertifizierung unter www.bne.schleswig-holstein.de

Letzte Veranstaltung:


Tagung Pestizide reduzieren im Echten Norden

Mit 150 Personen - einschließlich der Referenten und Teilnehmer an den Diskussionsrunden - übertraf die Veranstaltung unsere Erwartungen bei weitem. Der Schleswig-Holstein Saal im Landeshaus war bis auf den letzten Platz belegt. Zu danken haben wir insbesondere dem Pestizid-Aktionsnetzwerk aus Hamburg mit denen die Zusammenarbeit hervorragend geklappt hat.

Zum Bericht

NaturFreunde machen mit:

Kieler Ernährungsrat gegründet: Nun geht es los!

Wir sind Ernährungsrat: Rund 100 Gäste aus Kiel und Umland sind der Einladung gefolgt und am Ende war das Interesse an einer Zusammenarbeit und an einer aktiven Mitarbeit überwältigend. Doris Grondke, Stadträtin für Stadtentwicklung und Umwelt, hatte in ihrem Grußwort diese Initiative begrüsst und die Bereitschaft der Stadt zugesichert, die Arbeit des Ernährungsrates wohlwollend zu begleiten. Dr. Wilfried Bommert, Landwirtschaftsexperte, hatte in seinem Vortrag den großen Bogen geschlagen: Von der Krise des globalen Ernährungssystems bis auf den Kieler Teller. Ernährung, so sein Fazit, ist hoch politisch. Was die Themen sein könnten, die der Ernährungsrat bearbeiten könnte, machten die vielen Karten deutlich, auf denen die TeilnehmerInnen der Veranstaltung ihre Anregungen niedergeschrieben hatten: Kiel kann und soll sich künftig stärker regional ernähren, Schulen, Kindergärten, Kantinen in diese Entwicklung einbezogen werden, wir alle müssen dazulernen und Ernährung ist eine Schlüsselkompetenz, die in Schulen, Kindergärten und in der Bildungsarbeit noch intensiver bearbeitet und vermittelt werden muss. In der Diskussion kamen viele spannende Vorschläge auf, wie Stadt und Land besser vernetzt werden könnte, wie man die Landwirtschaft und vor allem die kleinen produzierenden Betriebe unterstützen könnte, damit uns allen die Ernährungswende gelingt. Die Bereitschaft der Zivilgesellschaft mit denen, die für die Städte die Lebensmittel erzeugen, zusammenzuarbeiten, ist groß.  Als nächster Schritt ist ein Arbeitstreffen im Februar geplant, das das Arbeitsprogramm des Ernährungsrates konkretisieren und fokussieren soll.

Letzte Pressemitteilung:

PM 25/18.12.2017

Zum Biodiversitätsbericht der Landesregierung
Pestizideinsatz drastisch reduzieren – sofort

Kiel, 18.12.2017. Der Biodiversitätsbericht der Landesregierung liefere nach Ansicht der NaturFreunde S-H bedauerlicherweise keine schönen Weihnachtsüberraschungen. Die intensive Landwirtschaft mit ihrem Trend zur industrialisierten Agrarproduktion, mit Monokulturen und hohem Pestizideinsatz, mache in Schleswig-Holstein immerhin noch rund 70 Prozent der Landesfläche aus.

Mehr…

Sie gelte demnach, wie auch in den Jahren zuvor, als Biodiversitätskiller Nr. 1. Deshalb fordern die NaturFreunde Sofortmaßnahmen für diesen Bereich. „Die Landesregierung darf nicht weiter nur Ankündigungen machen, sondern muss ein Sofortprogramm zur Pestizidreduzierung umsetzen“, fordert Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin vom NaturFreunde-Landesverband. „Selbst der Jamaika-Koalitionsvertrag sieht dies vor.“ Chemisch-synthetische Pflanzenbehandlungsmittel trügen nach Ansicht der NaturFreunde entscheidend zum Rückgang der biologischen Vielfalt bei. Eingetragen in natürliche Lebensräume verdrängten sie hier die heimische standortangepaßte Vegetation, auf dem Acker vernichteten die Lebensgrundlage zahlreicher Tierarten der Agrarlandschaft. „Nach einem halben Jahr im Amt und den Geschehnissen und dem Streit rund um die Glyphosat-Zulassung und deren Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und mögliche Gesundheitsauswirkungen müsse man dies erwarten können,“ so Walenda.

Darüber hinaus müssten die Verantwortlichen alle Hebel in Bewegung setzen und sich für ein Verbot der Anwendung von Pestiziden als auch Mineraldüngern in den schleswig-holsteinischen Naturschutz- und Wasserschutzgebieten einsetzen. Die viel zu hohen Stickstoffmengen aus der Landwirtschaft veränderten die Ökosysteme und führten zu einer Vereinheitlichung der Standortbedingungen. Biodiversität sei dann nicht mehr möglich.

Zugleich, so die NaturFreunde, müsse das Angebot an Programmen für den Vertragsnaturschutz und für den Ökologischen Landbau weiter verbessert werden, so dass die Nachfrage der interessierten Betriebe gedeckt werden könne. Aktuell sei die Nachfrage deutlich höher als das Angebot der Landesregierung.

Der Biodiversitätsbericht zeige, die Artenvielfalt gehe zurück. Es sei keine Zeit mehr für Ankündigungen, sondern für sofortiges Handeln, so die NaturFreunde S-H.

Pressekontakt:
Dr. Ina Walenda
mobil 0176 20508116

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Umfrage Pestizide

Unsere Umfrage zu Pestiziden in privat Gärten läuft noch immer und wir bitten Sie hier auch weiterhin um rege Teilnahme. Die Bearbeitung des online Fragebogens dauert nur 5 Minuten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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