Die NaturFreunde Schleswig-Holstein
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Nächster Termin:

Einladung zum 4. Runden Tisch "Pestizide reduzieren"

Für Montag, den 29. Januar 2017 um 18.00 Uhr organisieren wir unseren nächsten Runden Tisch "Pestizide reduzieren" im Naturerlebnisraum Kollhorst, Kollhorster Weg 1, 24109 Kiel. Nur ein Tagesordnungspunkt steht auf der Agenda - unsere Ausstellung zu Pestiziden. Bitte beteiligt Euch! Die Ausstellung soll dem Gesamtverband dienen, so auch den OG und NFH für eigene Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Bei allen, die nicht extra nach Kiel kommen können oder wollen, freuen wir uns sehr, wenn Vorstellungen und Wünsche zur Gestaltung oder zum Inhalt der Ausstellung per Mail oder Telefon an uns gerichtet werden.

Letzte Veranstaltung:


Tagung Pestizide reduzieren im Echten Norden

Mit 150 Personen - einschließlich der Referenten und Teilnehmer an den Diskussionsrunden - übertraf die Veranstaltung unsere Erwartungen bei weitem. Der Schleswig-Holstein Saal im Landeshaus war bis auf den letzten Platz belegt. Zu danken haben wir insbesondere dem Pestizid-Aktionsnetzwerk aus Hamburg - Susan Haffmans und Susanne Smolka - mit denen die Zusammenarbeit hervorragend geklappt hat.

Zum Bericht

Letzter Runder Tisch:

3. „Runder Tisch“ Pestizide am 6.11.2017

Weniger Pestizide oder Systemwechsel? Am 6. November von 19.00 bis 21.00 Uhr fand unser 3. Runden Tisch „Pestizide reduzieren“ im Naturerlebniszentrum Kollhorst, Kollhorster Weg 1, in Kiel statt. Wir haben uns mit der Frage „Pestizide reduzieren oder einen Systemwechsel hin zu einer giftfreien Landbewirtschaftung einfordern?“ beschäftigt. In Anbetracht unverändert hoher Pestizidabsatzmengen hätten Skeptiker die Hoffnung für einen deutlich verringerten Pestizideinsatz längst aufgegeben. Für Pragmatiker hingegen seien kleine Schritte zusammen mit den Betroffenen der Weg zum Ziel, so die NaturFreunde. Auf der Tagesordnung stand neben einer Erarbeitung von Forderungen an die Landespolitik, eine für den 1.12. geplante Tagung zu Pestiziden im Landeshaus, die Glyphosat-Zulassung und ein Rückblick auf den vorherigen Runden Tisch.

 

Die NaturFreunde im Initiativkreis Ernährung Kiel:

 

Am 15.01.2018 hat der Initiativkreis Ernährung Kiel, zu dem auch die NaturFreunde gehören, eine Pressekonferenz veranstaltet. Hierbei wurden die Gründe und die jeweilige persönliche Motivation der Initiatoren für eine Ernährungswende und "Essbare Städte" dargestellt.
Die Initiatoren sind (von links):
Nele Marquart (Studentin der Agrarwissenschaften und SoLawi), Ernst Schuster /Die Nordbauern), Nicoline Henkel (Stadt Kiel), Anja Rolf (SoLawi und Imkerin), Ina Walenda (NaturFreunde S-H), Marie Delapierre (Inhaberin "Unverpackt") & CHristine Ax (Schriftstellerin und Umwelt-Aktivistin)

Am 24.01.2018 iwr im Kieler Rathaus die Gründungsveranstaltung des Ernährungsrates statt finden, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.

Weitere Infos unter www.ernährungsrat-kiel.de

Letzte Pressemitteilung:

PM 25/18.12.2017

Zum Biodiversitätsbericht der Landesregierung
Pestizideinsatz drastisch reduzieren – sofort

Kiel, 18.12.2017. Der Biodiversitätsbericht der Landesregierung liefere nach Ansicht der NaturFreunde S-H bedauerlicherweise keine schönen Weihnachtsüberraschungen. Die intensive Landwirtschaft mit ihrem Trend zur industrialisierten Agrarproduktion, mit Monokulturen und hohem Pestizideinsatz, mache in Schleswig-Holstein immerhin noch rund 70 Prozent der Landesfläche aus.

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Sie gelte demnach, wie auch in den Jahren zuvor, als Biodiversitätskiller Nr. 1. Deshalb fordern die NaturFreunde Sofortmaßnahmen für diesen Bereich. „Die Landesregierung darf nicht weiter nur Ankündigungen machen, sondern muss ein Sofortprogramm zur Pestizidreduzierung umsetzen“, fordert Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin vom NaturFreunde-Landesverband. „Selbst der Jamaika-Koalitionsvertrag sieht dies vor.“ Chemisch-synthetische Pflanzenbehandlungsmittel trügen nach Ansicht der NaturFreunde entscheidend zum Rückgang der biologischen Vielfalt bei. Eingetragen in natürliche Lebensräume verdrängten sie hier die heimische standortangepaßte Vegetation, auf dem Acker vernichteten die Lebensgrundlage zahlreicher Tierarten der Agrarlandschaft. „Nach einem halben Jahr im Amt und den Geschehnissen und dem Streit rund um die Glyphosat-Zulassung und deren Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und mögliche Gesundheitsauswirkungen müsse man dies erwarten können,“ so Walenda.

Darüber hinaus müssten die Verantwortlichen alle Hebel in Bewegung setzen und sich für ein Verbot der Anwendung von Pestiziden als auch Mineraldüngern in den schleswig-holsteinischen Naturschutz- und Wasserschutzgebieten einsetzen. Die viel zu hohen Stickstoffmengen aus der Landwirtschaft veränderten die Ökosysteme und führten zu einer Vereinheitlichung der Standortbedingungen. Biodiversität sei dann nicht mehr möglich.

Zugleich, so die NaturFreunde, müsse das Angebot an Programmen für den Vertragsnaturschutz und für den Ökologischen Landbau weiter verbessert werden, so dass die Nachfrage der interessierten Betriebe gedeckt werden könne. Aktuell sei die Nachfrage deutlich höher als das Angebot der Landesregierung.

Der Biodiversitätsbericht zeige, die Artenvielfalt gehe zurück. Es sei keine Zeit mehr für Ankündigungen, sondern für sofortiges Handeln, so die NaturFreunde S-H.

Pressekontakt:
Dr. Ina Walenda
mobil 0176 20508116

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Die NaturFreunde demonstrieren:


 

Die Naturfreunde Deutschlands gehören zum Trägerkreis des Netzwerkes "Wir haben es satt". Am 20. Januar 2018, parallel zur Grünen Woche in Berlin, fand wieder eine Demo statt. Am Vorabend wurde ab 18:00 Uhr eine "Schnippeldisco" (Topf-Tanz-Talk) veranstaltet. Zusammen mit der NaturFreundejugend hat Dr. Ina Walenda vor dem Hintergrund der sogenannten "Sustainable Developement Goals" einen Workshop geleitet bzw. inhaltlichen Input gegeben und dabei Pestizide thematisieren.

Impressionen von der Demo

Weitere Infos zur Demo

Umfrage Pestizide:

 

 

 

Unsere Umfrage zu Pestiziden in privat Gärten läuft noch immer und wir bitten Sie hier auch weiterhin um rege Teilnahme.
Die Bearbeitung des online Fragebogens dauert nur 5 Minuten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

 

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